Queen stinksauer Wo Bush hinfliegt, wächst kein Gras mehr

Palastdiener wollen die Queen noch nie so erbost gesehen haben. Objekt des königlichen Zorns: der US-Präsident. George W. Bush soll während seines Besuchs im Buckingham-Palast den Garten der Königin verwüstet haben. Selbst die Flamingos der Königin seien traumatisiert.

London - Nach einem Bericht des "Sunday Mirror" haben Palastdiener die Queen "noch nie so wütend gesehen" wie nach der Inspektion ihrer seit Generationen von Spitzenkräften gepflegten Grünfläche. Der Hubschrauber des Präsidenten und zwei Begleit-Helikopter hätten riesige H-förmige Abdrücke im Grün hinterlassen.

Außerdem hätten die Rotorblätter Bäume und Sträucher beschädigt, die noch der Epoche Königin Victorias (Regierungszeit 1837 bis 1901) entstammten. Andere seltene und exotische Pflanzen seien während des viertägigen Staatsbesuchs in der vergangenen Woche von rücksichtlosen Sicherheitsleuten zertrampelt worden. Der Garten des Buckingham-Palastes ist nach Erkenntnissen von Biologen das artenreichste und wertvollste Stück Natur in ganz London, da seine Ruhe nur selten gestört wird.

Die königlichen Flamingos, die wegen der Hubschrauber kurzzeitig umgesiedelt worden waren, sollen durch den Ortswechsel hochgradig traumatisiert sein. Insgesamt belaufe sich der Schaden auf Tausende von Pfund. Bush wird aber keine Rechnung bekommen: Zahlen sollen die Versicherung der Queen und die britische Regierung.