Rache Ex-Bürgermeister Giuliani will Bin Laden persönlich töten

Rudy Giuliani, zum Zeitpunkt des Angriffs auf das World Trade Center Bürgermeister von New York, hegt Rachegelüste. Er würde gerne al-Qaida-Chef Osama Bin Laden persönlich hinrichten.


Rudolph Giuliani
AP

Rudolph Giuliani

New York - Sollte Bin Laden noch am Leben sein und von den Amerikanern gefasst werden, würde der Ex-Bürgermeister, der nach den Anschlägen vom 11. September zum populärsten Politiker in den Vereinigten Staaten wurde, persönlich Scharfrichter sein wollen.

Diesen Wunsch habe er vom 11. September 2001 an gehabt, schreibt Giuliani nach Informationen der Zeitung "Daily News" in seinem neuen Buch. Demnach habe ihn Präsident George W. Bush drei Tage nach den Anschlägen gefragt, was er für ihn tun könne. Er habe geantwortet: "Wenn Sie den Kerl fangen, diesen Bin Laden, dann würde ich gerne der sein, der ihn hinrichtet", schreibt Giuliani.

Er sei sich sicher, Bush habe damals gedacht, er, Giuliani, habe dies nicht wirklich gemeint. "Aber ich habe es ganz ernst gemeint. Bin Laden hat meine Stadt angegriffen, und ich war der Überzeugung, dass ich als ihr Bürgermeister die am besten geeignete Person war, um es zu tun", betont er.



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