Supermarkt in Sachsen Giftspinnen krabbeln aus Bananenkisten

Schreckmoment in Radebeul: Beim Einräumen von Bananenkisten in einem Supermarkt sind zwei giftige Spinnen entdeckt worden. Die Feuerwehr rückte an.


In einem Supermarkt im sächsischen Radebeul haben Feuerwehrmänner zwei giftige Spinnen gefangen. Die vier und einen Zentimeter großen Tiere krabbelten beim Einräumen aus Bananenkisten, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

Laut "Sächsischer Zeitung" handelte es sich bei den Tieren um eine "Armadeira" genannte Gattung der Familie der Kammspinnen, die als sehr aggressiv und hochgiftig gelten. Die beiden Spinnen kommen nun bei einem vom Zoo Dresden beauftragten Experten unter.

Gefahr für Kunden besteht nach Angaben des Feuerwehrsprechers nicht mehr: "Wir haben alle Bananenkisten untersucht, sie wurden aus dem Sortiment genommen."

Erst am Freitagabend war wegen einer giftigen Spinne ein Supermarkt im niedersächsischen Harpstedt evakuiert worden. Es handelte sich demnach um eine Brasilianische Wanderspinne, auch Bananenspinne genannt.

Die Tiere gelten als aggressiv und sehr giftig. Es sind Fälle dokumentiert, in denen Menschen infolge von Bananenspinnenbissen starben.

wit/dpa



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