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Fördermittel Rätselraten um Hohenzollern-Freund

Dem CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt droht weiteres Ungemach: Er hat womöglich über seine Verwicklung in Geschäfte mit Georg Friedrich Prinz von Preußen unwahre oder unvollständige Angaben gemacht.
aus DER SPIEGEL 40/2021

Mattfeldt hatte dem Rat der Stadt Plön im Sommer 2020 nahegelegt, Fördermittel für eine den Hohenzollern gehörende Immobilie auf der Prinzeninsel zu beantragen. Über die Vergabe der Mittel entschied er als Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages mit.

Aus: DER SPIEGEL 40/2021

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Dass er selbst Geschäftsführer der GmbH ist, die auf der Halbinsel ein Restaurant betreibt, hatte er aber weder dem Haushaltsauschuss noch dem Bundestagspräsidenten mitgeteilt (SPIEGEL 38/2021). Auch im Handelsregister war er als solcher nicht eingetragen, obwohl er auf der Webseite als Geschäftsführer firmiert. Nun legt ein Dokument den Verdacht nahe, dass Mattfeldt womöglich verdeckt an der Firma beteiligt ist. In einer schriftlichen Antwort auf die Frage eines Ratsherren schreibt Plöns Bürgermeister Lars Winter: »Nach eigenen Angaben ist Herr Mattfeldt mit 50 % an der Prinzeninselbetriebs GmbH beteiligt. Die weiteren 50 % gehören Herrn von Preußen.« Mattfeldt erklärte auf Anfrage, »was Herr Winter von sich gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.« Er »halte keine Anteile«, wolle aber »nicht ausschließen«, dass er »als Gesellschafter einsteige«.

gla; klw

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