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UMWELT Recycelte Eheringe

aus DER SPIEGEL 12/2007

Über 20 Juweliere in Europa und den USA, darunter Cartier, Tiffany, Ben Bridge und Wal-Mart, geben sich seit kurzem politisch korrekt und unterstützen die Kampagne »No Dirty Gold«. Deren Intention ist ein Ende der Ausbeutung Afrikas, wo das Schürfen nach Gold und Diamanten erheblich zur Produktion von Müll - bis zu 20 Tonnen pro Goldring - sowie zur Trinkwasserverschmutzung beiträgt. Der zum Jahreswechsel in die Kinos gekommene Film »Blood Diamond« mit Leonardo DiCaprio machte weltweit darauf aufmerksam, wie sich kriegerische Milizen durch illegalen Diamantenhandel finanzieren. Seit DiCaprios Leinwandauftritt wurde die Diskussion auf der Internet-Hochzeitsseite theknot. com weitergeführt. Auch schon länger Verheiratete wollten nun plötzlich über die Herkunft ihres Rings Bescheid wissen. Die Alternative zum afrikanischen Material sind kanadische Diamanten und recyceltes Gold.

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