90 Weltrekorde in Deutschland aufgestellt Von Super-Stollen, Büchsenbäumen und dem Raumwunder Trabant

Wie schwer kann ein Fahrrad sein? Wie schnell fährt ein Bobby-Car? Und wie viele Menschen passen eigentlich in einen Trabi? 2022 hatten die Menschen wieder besonders viel Spaß daran, verrückte Bestleistungen aufzustellen.
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Das »schwerste Fahrrad« der Welt: Sebastian Beutler aus Köthen in Sachsen-Anhalt erzielte mit seinem 2.180 Kilogramm schweren Fahrrad den offiziellen Weltrekord des Rekord-Instituts für Deutschland (RID).

Das RID gilt als das deutschsprachige Pendant zum Guinnessbuch der Rekorde. Und die Deutschen haben 2022 wieder einiges unternommen, um sich mit Bestleistungen zu verewigen.

Foto: RID
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Insgesamt 90 Weltrekorde sind laut RID in den zurückliegenden Monaten in Deutschland zertifiziert worden. Darunter auch diese beiden: Mit 106,01 sowie 130,72 Kilometern pro Stunde raste Marcel Paul in Schotten auf einem unmodifizierten sowie einem modifiziertem Bobby-Car über die Straße.

Lesen Sie hier mehr dazu: Wie ein 29-Jähriger aus Hessen den Geschwindigkeitsrekord für Bobbycars brach 

Auch die 90 Weltrekorde sind für sich genommen eine Bestleistung: Im vergangenen Jahr seien es 80 und im ersten Pandemiejahr 2020 immerhin 89 gewesen, hieß es.

Foto: RID
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Das »größte Peace-Zeichen aus Fahrzeugen«: 309 Autos formierten sich in Königs Wusterhausen.

Foto: Felix Matthäi / RID
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Der »längste Christstollen« der Welt: Dieses 1.022 Meter lange Backwerk wurde in Dresden präsentiert.

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Die »meisten Drumstick-Drehungen in einer Minute«: 105 Runden um seine Finger gelangen dem Schlagzeuger Sebastian Runde in Hamburg.

Foto: RID
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Das in der Hansestadt ansässige RID bekommt eigenen Angaben zufolge statistisch gesehen jeden Tag eine Anfrage mit einer mehr oder weniger verrückten Idee. Der »größte Weihnachtsbaum aus Konservendosen« wurde auf dem Michel-Vorplatz in Hamburg aus 3425 Büchsen erbaut.

Foto: RID
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Der »schiefste Turm der Welt«: Nein, er steht nicht in Pisa, sondern in Gau-Weinheim, Rheinland-Pfalz, und hat eine Neigung von 5,4277 Grad.

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Das »schnellste Wechseln eines Traktor-Hinterrades«: Im niedersächsischen Heeslingen benötigten YouTube-Schrauberin Mariam Sukh und Werkstatt-Experte Menko Lottmann gerade einmal 3 Minuten und 16 Sekunden für den Job.

Foto: RID
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Und auch, wenn nicht alle Anfragen als Kategorie akzeptiert werden: Ist die Idee erst mal angenommen, scheitern dem RID zufolge nur die wenigsten Versuche. Schließlich seien die Menschen meist gut vorbereitet. Wie diese 20 Rekordjagenden, die sich in Zwickau in einen Trabant 601 quetschten.

Foto: RID
sak/dpa
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