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2,16 Millionen Euro: Preisrekord bei Kamera-Auktion

Foto: LEONHARD FOEGER/ REUTERS

Rekordpreis für Kamera Alte Leica bringt 2,16 Millionen bei Auktion

Sie ist 89 Jahre alt, stammt aus einer Serie von ursprünglich etwa 25 Modellen - und ist nun die Kamera mit dem teuersten Hammerschlag der Welt: Eine alte Leica wurde bei einer Auktion in Wien für 2,16 Millionen Euro versteigert.

Wien - Der Startpreis lag bei 300.000 Euro. Doch die am Samstag bei einer Auktion in Wien versteigerte Leica-Kamera konnte deutlich mehr herausholen: Ein anonymer Käufer ersteigerte die 89 Jahre alte Kamera für 2,16 Millionen Euro, wie das Auktionshaus Westlicht mitteilte. Damit erzielte das aus dem Jahr 1923 Modell den höchsten jemals gezahlten Preis bei einer Auktion für Fotoapparate.

Von der Rekordkamera waren als Testmodelle nur etwa 25 Stück hergestellt worden. Die Serienproduktion begann erst zwei Jahre später. Von dieser Leica 0-Serie blieben nur zwölf Stück erhalten.

Die Preise für seltene Kameras schossen laut dem Auktionshaus in den vergangenen Jahren in die Höhe. Der letzte Rekord wurde vor einem Jahr ebenfalls für eine Leica der 0-Serie erzielt: Das Modell kam für 1,32 Millionen Euro unter den Hammer. Bestimmte Kameramodelle seien inzwischen zu begehrten Sammlerobjekten geworden, teilte das Auktionshaus mit: "Vor relativ kurzer Zeit wäre es noch undenkbar gewesen, dass ein Fotoapparat einen Preis von über einer Million Euro erzielen kann."

Deutlich weniger brachten im Vergleich Stücke aus dem Nachlass von Romy Schneider ein: Knapp 40 Kleidungsstücke und ein Koffer der Schauspielerin wurden in Bayreuth versteigert. Bieter aus Österreich und Deutschland gaben nach Angaben des Auktionshauses insgesamt mehr als 15.000 Euro für den Nachlass aus, der unter anderem Mäntel, Kleider, einen Hut und ein Nerzjäckchen umfasste.

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