Rettungsaktion Mehr als hundert Menschen treiben auf Eisscholle im Eriesee

Sie fischten durch Löcher im Eis, als sich ihre Scholle löste: Mehr als hundert Fischer sind auf dem Eriesee in den USA vom Ufer abgetrieben worden. Die Küstenwache eilte ihnen mit Hubschraubern und Booten zur Hilfe - doch ein Mann konnte nicht mehr gerettet werden.


Zwei Fischer telefonieren nach der Rettung vom Eriesee: Die Eisdecke ist selbst in kalten Wintern nicht mehr sicher
AP

Zwei Fischer telefonieren nach der Rettung vom Eriesee: Die Eisdecke ist selbst in kalten Wintern nicht mehr sicher

Oak Harbor - Eine Gruppe von mehr als hundert gestrandeten Fischern ist von der Eisscholle auf dem Eriesee gerettet worden. Die Küstenwache nutzte Boote und Helikopter, um sie wieder an Land zu bringen.

Ein Mann kam bei dem Zwischenfall vor dem US-Staat Ohio jedoch ums Leben, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Der Fischer war bei dem Versuch, eine Verbindung zum Packeis am Ufer zu finden, ins Wasser gefallen und hatte sich stark unterkühlt. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die etwa zwölf Kilometer breite Eisscholle hatte sich gelöst, während die Fischer versuchten, in Eislöchern Fische zu fangen. Wegen starker Strömungen gilt die Eisdecke am Westufer des Eriesees selbst in kalten Wintern als nicht sehr sicher.

tno/AP/Reuters



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