Unglück bei Gerstheim Bootsunglück auf dem Rhein - mehrere Tote

In der Nähe von Offenburg sind mehrere Menschen umgekommen, als ein Schlauchboot auf dem Rhein verunglückte. Unter den Toten ist offenbar mindestens ein Kind.

Rettungseinsatz auf dem Rhein bei Gerstheim
Twitter/ La Plume Libre

Rettungseinsatz auf dem Rhein bei Gerstheim


Bei einem Bootsunglück auf dem Rhein sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sei ein kleines Mädchen, teilte die Präfektur Bas-Rhin auf der französischen Seite des Flusses mit. Nach einem weiteren Mädchen werde nach dem Unglück bei Gerstheim im Elsass noch gesucht. Eine Person kam schwer verletzt im Krankenhaus, schwebt demnach aber nicht in Lebensgefahr.

Der Zeitung "Dernières Nouvelles d'Alsace" zufolge befanden sich in dem verunglückten Schlauchboot zwei Erwachsene und zwei Kinder, als es kurz nach Mittag zu dem Unglück kam. Die Präfektur teilte mit, es habe sich um eine siebenköpfige Touristengruppe gehandelt - darunter seien fünf Rumänen und zwei Menschen aus Deutschland gewesen. Die Gruppe soll zuvor von Deutschland aus aufgebrochen sein.

Unter den Toten seien ein sechsjähriges Mädchen sowie ein Zeuge des Unglücks, der versucht habe, die Insassen des Bootes zu retten, teilte die Präfektur mit. Das Mädchen sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus ins etwa 65 Kilometer entfernte Freiburg gebracht worden und dort gestorben.

Nach Angaben des Rettungszentrums von Bas-Rhin war das kleine Boot auf der Höhe der Schleuse von Gerstheim im Rhein gekentert, etwa 30 Kilometer südlich von Straßburg. Mehrere Menschen seien daraufhin ins Wasser gesprungen, um die Insassen des Bootes zu retten. Ein 36-Jähriger und eine 37-Jährige seien unversehrt wieder an Land zurückgekehrt.

Ob es möglicherweise noch weitere Todesopfer oder Verletzte gibt, ist bislang nicht bekannt. Auf beiden Seiten des Rheins rückten zahlreiche Rettungskräfte aus Deutschland und Frankreich zu Einsätzen aus. Auch Hubschrauber und Taucher wurden eingesetzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Ufer wird der Präfektur zufolge auf deutscher und französischer Seite abgesucht.

mxw/wal/AFP



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