Rhein Zweiter Helfer stirbt nach Frachter-Bergung

Die Bergung eines Kohlefrachters auf dem Rhein wird von einem zweiten Todesfall überschattet. Ein Helfer hatte eine Herzattacke erlitten, nun erlag ein weiterer Mann seinen Verletzungen. Der 50-Jährige war von einem armdicken Stahltau am Kopf getroffen worden.

Festgefahrener Kohlefrachter: Gefährliche Bergung auf dem Rhein
DPA

Festgefahrener Kohlefrachter: Gefährliche Bergung auf dem Rhein


Lorch - Nach der Bergung eines Kohlefrachters auf dem Rhein ist ein zweiter Helfer ums Leben gekommen. Der Mann, der sich bei dem Einsatz bei Lorchhausen am Dienstag schwer verletzt hatte, starb nach Angaben der Wasserschutzpolizei in der Frankfurter Uni-Klinik.

Ein armdickes Stahltau hatte den 50-Jährigen am Kopf verletzt, als es bei der Bergung riss und zurückschlug. Nur wenige Stunden vor dem Unglück war ein anderer Helfer an einer Herzattacke gestorben.

Der unter niederländischer Flagge fahrende Kohlefrachter war am Montag - wohl wegen eines Fahrfehlers - aus der Fahrrinne geraten und hängengeblieben. Das Schiff hatte rund zwei Tage lang den Verkehr auf dem Rhein blockiert.

Am Mittwoch wurde der Schiffsverbund freigeschleppt. Für die Bergung waren die rund 5300 Tonnen Kohle an Bord entladen worden. Dabei geschah der Unfall, in dessen Folge der 50-Jährige starb.

wit/dpa



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