Rheininsel Ilmenau Vater ertrinkt vor den Augen der eigenen Kinder

Ein 49-Jähriger war an Fronleichnam mit seinen Kindern auf der Rheininsel Ilmenau unterwegs. Da erfasste eine Welle die Gruppe. Der Mann konnte sich nicht wieder an Land retten und später nur noch tot geborgen werden.
Bingen am Rhein: Vater ertrinkt bei Spaziergang

Bingen am Rhein: Vater ertrinkt bei Spaziergang

Foto: IMAGO

Ein Familienausflug auf die Rheininsel Ilmenau endete für einen Vater tödlich: Er wurde bei einem Spaziergang von einer Welle erfasst und ertrank im Rhein.

Am Donnerstag war der 49 Jahre alte Mann mit seinen elf und acht Jahre alten Kindern und einem weiteren Mann am Rheinstrand bei Bingen-Gaulsheim unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Die Gruppe habe dann versucht, über eine sogenannte Buhne, einen schmalen Steinwall, den Ausläufer der Rheininsel Ilmenau zu erreichen.

Dann habe eine starke Welle die Buhne getroffen, die alle vier ins Wasser gerissen habe. Die Kinder und der Begleiter hätten sich wieder auf die Buhne retten können. Doch der Vater sei von der starken Strömung und dem Sog des Flusses unter Wasser gezogen worden und ertrunken. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Immer wieder ertrinken Menschen in Flüssen wie dem Rhein, meistens beim Baden. 2021 waren es knapp 300. Die Menschen unterschätzen die Strömung, die selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer gefährlich sein kann.

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