Rheinland-Pfalz Fallschirmspringer tödlich verunglückt

Auf dem Flugfeld Ailertchen im Westerwald ist ein Fallschirmspringer ins Trudeln geraten und unkontrolliert aufgeschlagen. Er starb an seinen schweren Verletzungen.


Ein 39 Jahre alter Fallschirmspringer aus Litauen ist am Freitagnachmittag auf dem Gelände des Flugplatzes Ailertchen in Rheinland-Pfalz tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei in Westerburg hatte sich der Hauptschirm zwar geöffnet. Der Springer geriet Zeugenaussagen zufolge aber in eine Trudelbewegung und konnte die Landung nicht steuern.

Beim Aufschlagen auf eine Freifläche erlitt er tödliche Verletzungen. Die Polizei ermittelt noch die Umstände, die zu dem Unglück führten.

Der Flugplatz Ailertchen liegt im Westerwald zwischen Köln und Frankfurt, etwa eine Autostunde von Bonn entfernt. Auf der Grasbahn können kleinere Flieger bis zu einem Gesamtgewicht von 2000 Kilogramm landen; die Piste wird vom Flugsportverein "Glück Auf" Ailertchen seit 1956 genutzt. Im Verein selbst werden die "Luftsportarten" Motorsegelflug, Segelflug, Motorschirm und Modellflug betrieben, gibt der FSV Ailertchen auf seiner Homepage an. Der Verein besitzt demnach mehrere ein- und doppelsitzige Sportflugzeuge, die von den Mitgliedern genutzt werden können. Außerdem hat der Fallschirmsportclub "Skydive Ailertchen" seine Dropzone auf dem Flugfeld.

Aber es sind auch Externe mit eigenem Programm auf dem Flugfeld aktiv. Für die Tage vom 5. bis 7. Oktober stand eine Veranstaltung einer Fallschirmsprung-Schule im Terminkalender des Vereins.

oka/dpa



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