Tier macht Sachen Bundesstraße 9 wegen ausgebüxter Rinder gesperrt

Rinderherde
Polizei Germersheim/ DPA

Rinderherde


Eine frei laufende Rinderherde hat im Rheintal erheblich den Verkehr beeinträchtigt. Die Bundesstraße 9 wurde bei Schwegenheim stundenlang gesperrt, weil die Tiere über alle vier Fahrstreifen liefen.

Insgesamt hat der Ausbruch der Herde rund 18 Stunden lang für Chaos gesorgt. Die laut Polizei zwölf Rinder waren Samstagabend von ihrem Hof weggelaufen.

Erst am Sonntag gegen 14 Uhr wurde das letzte ausgebrochene Tier wieder eingefangen, teilt eine Polizeisprecherin mit. Die Rinder standen in der ungewohnten Situation sichtlich unter Stress, reagierten aggressiv und sehr schreckhaft.

"Sie rennen sofort los, sobald sich jemand in ihre Nähe bewegt", hatte ein Polizeibeamter am Sonntagmorgen gesagt, als die Tiere immer noch in unmittelbarer Nähe der Straße auf einem Acker standen.

Auch der Tierhalter, mehrere Jagdpächter und ein Tierarzt konnten die Herde stundenlang nicht unter Kontrolle bringen. Lediglich vier Tiere ließen sich zunächst mit Hilfe der Feuerwehr und von Bauern aus der Umgebung einzeln in Gatter und Hänger treiben. Sogar ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

In einer Polizeipressemitteilung vom Sonntagnachmittag heißt es, das letzte Tier habe nach etlichen gescheiterten Versuchen, es in einen Fanganhänger zu lotsen, betäubt werden müssen. Danach habe man es aber gesund bergen können.

mbö/dpa



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9 Leserkommentare
i.dietz 21.05.2017
Eichsfelder 21.05.2017
SMCQ 21.05.2017
Seifert 21.05.2017
schlipsmuffel 21.05.2017
Stefan_G 21.05.2017
widower+2 21.05.2017
Eichsfelder 21.05.2017
schlipsmuffel 21.05.2017

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