SPIEGEL ONLINE

SPIEGEL ONLINE

12. Juni 2001, 15:05 Uhr

Roman Herzog

"Alexandra wäre Christianes erste Wahl gewesen"

Was die Medien über seine neue Beziehung schrieben, sei ihm Wurst, gab Altbundespräsident Roman Herzog neulich zu Protokoll. Dass die Medien über seine neue Beziehung schreiben - dafür sorgt er selbst.

Roman Herzog und Alexandra von Berlichingen
DPA

Roman Herzog und Alexandra von Berlichingen

München - Der verwitwete 67-Jährige verriet der "Bunten" Details seiner Liaison mit der Baronin Alexandra von Berlichingen. An seiner zukünftigen Ehefrau liebe er vor allem ihre Stärke. "Abgesehen davon, dass ich sie ausgesprochen attraktiv finde, ist für mich das Wesentliche, dass sie eine Frau ist, die mitten im Leben steht", sagte Herzog über die 60-Jährige. Er brauche eine starke Gefährtin, die ihm "auch Widerpart ist". "Eine Frau, die ständig an meinem Wegesrand stehen und Bravo rufen würde, das könnte ich nicht ertragen."

Wann genau aus der langjährigen Freundschaft Liebe geworden sei, sei schwer zu sagen: "Das geht nach dem Motto: Mal zog sie ihn, mal sank er hin", sagte Herzog in seiner bekannt scheulosen Art. Nach dem Tod seiner Frau Christiane im Juni 2000 hätten sie eine freundschaftliche Beziehung aufrechterhalten wollen, "aber dann haben wir eine Zuneigung festgestellt, die einfach mehr war und aus der man mehr machen muss".

In ihren letzten Monaten habe seine Frau Christiane wiederholt davon gesprochen, dass er "zwangsläufig wieder heiraten" müsse: "Und es besteht gar kein Zweifel, dass Alexandra von Berlichingen ihre erste Wahl gewesen wäre." Seine vier Kinder hätten positiv auf die Hochzeitsankündigung reagiert.

Wann und wo er heiraten will, sagte Herzog nicht. "Ich möchte die letzte Hochzeit in meinem Leben ohne Anwesenheit von Journalisten und Fotografen erleben."

URL:


© SPIEGEL ONLINE 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung