Rückrufaktion in Südkorea Koma nach Cola

Der Getränkehersteller Coca-Cola muss in Südkorea Tausende von Flaschen wegen eines Erpressungsversuchs aus dem Verkehr ziehen. Ein Kunde liegt im Koma, nachdem er eine vergiftete Brause getrunken hatte.

Seoul - Coca-Cola rief in drei Regionen Koreas insgesamt 60.000 bis 80.000 bereits ausgelieferte Flaschen zurück. Die Händler würden entschädigt, erklärten Firmenvertreter.

Ein Erpresser hatte Anfang des Monats auf der Webseite des Unternehmens eine Botschaft plaziert, in der er umgerechnet 1,6 Millionen Euro forderte. Die Polizei nahm gestern eine Frau fest, die ein Pflanzengift in drei Flaschen gefüllt haben soll.

str/AFP/AP

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