14.000 Schafe an Bord Viehtransporter im Schwarzen Meer gekentert

Vor der Küste Rumäniens ist ein Frachter mit 14.000 Schafen an Bord gesunken. Die Crew konnte gerettet werden. Von den Schafen überlebten nur wenige.

Gekenterter Frachter "Queen Hind" vor dem rumänischen Hafen von Capu Midia
IGSU Romania / AFP

Gekenterter Frachter "Queen Hind" vor dem rumänischen Hafen von Capu Midia


Der Viehtransporter "Queen Hind" ist am Sonntag kurz nach der Abfahrt vom Hafen Capu Midia an der Schwarzmeerküste Rumäniens gekentert. Der 85 Meter lange Frachter war um 12 Uhr mit einer Ladung von 14.000 Schafen für den Export nach Dschidda in Saudi-Arabien ausgelaufen.

Warum das unter der Flagge des Inselstaats Palau fahrende Schiff nach nur wenigen Hundert Metern auf offener See schnell Schlagseite bekam und dann kenterte, ist bislang unklar.

Die Crew des Frachters, dem britischen Nachrichtensender BBC zufolge alles Seeleute aus Syrien, wurde in einem gemeinsamen Einsatz von Küstenwache, Polizei und Feuerwehr gerettet. Lediglich ein Mann fiel ins Wasser und musste wegen Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Boot der Rettungskräfte mit aus dem Wasser gezogenen Schafen
Photo by IGSU Romania / AFP

Boot der Rettungskräfte mit aus dem Wasser gezogenen Schafen

Nach der Rettung der Besatzung versuchten die Hilfskräfte, auch die Schafe aus dem Wasser zu holen. Einige hatten sich schwimmend aus dem Schiff befreien können. Die meisten Tiere aber kamen um, als die Laderäume des Schiffs geflutet wurden.

oka

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