Russell Crowe Steht "Gladiator" unter FBI-Schutz?

Im Film gibt sich der Schauspieler Russell Crowe gern als starker Held. Nun bekommt es der 36-jährige Neuseeländer angeblich mit der Angst zu tun. Unbekannte wollen den "Gladiator" entführen, heißt es.


Russell Crowe in "Gladiator"
DPA

Russell Crowe in "Gladiator"

Los Angeles - Ist es Ernst oder eine geniale PR-Masche? Muss der Mann, der Oscar-Anwärter ist, von sich reden machen, um am 25. März in Los Angeles nicht leer auszugehen, oder ist der Schauspieler wirklich in Gefahr? Eine Sprecherin des Mimen sagte am Mittwoch, dass es Erkenntnisse über eine geplante Entführung gebe. Deshalb habe sich das FBI eingeschaltet und bewache den Hollywoodstar aus dem Historienschinken "Gladiator". Bei allen Anlässen sind deshalb bewaffnete FBI-Polizisten an der Seite von Crowe.

Über die Hintergründe der Entführung wollte die Sprecherin allerdings nichts sagen. Auch das FBI verweigerte jede Aussage über die möglichen Täter oder andere Details. Es wurde nur bekannt, dass die Bundespolizei der USA bereits seit Januar von den Plänen weiß und seitdem den Schutz für Crowe gewährt. Die Beamten werden viel zu tun haben, denn Crowe gehört zu denjenigen Stars, die kreuz und quer durch die Welt jetten und kaum ein Filmfest auslassen.

Zivilbeamte auch beim "Golden Globe"

Auch bei der "Golden Globe"-Verleihung waren zwei Zivilbeamte an der Seite des Schauspielers, der zuletzt wegen seiner Trennung von der Schauspielerin Meg Ryan in die Schlagzeilen gekommen war. Ryan hatte für die Liason mit Crowe ihre zehnjährige Ehe mit dem Schauspieler Dennis Quaid aufgegeben - der Liebesausflug mit Crowe dauerte neun Monate.

Angeblich scheiterte die Beziehung der beiden Stars, weil Crowe nicht nach Hollywood ziehen wollte. Er ziehe es vor, auf seiner Farm in Australien den Kühen beim Grasen zuzusehen, sagte er nach einem Konzert seiner Rockgruppe "30 Odd Foot of Grunts" in Mailand. Die Schauspieler in Hollywood seien alle "von der Realität zu weit entfernt", er kümmere sich lieber um seine jungen Kälber, zitiert ihn die Illustrierte "Bunte". Ob ihn dabei auch FBI-Beamte bewachen, ist bisher nicht bekannt.



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