Russland Drei Verdächtige nach Zuganschlag festgenommen

Russische Ermittler haben nach dem Bombenanschlag auf den Schnellzug zwischen Moskau und St. Petersburg drei Verdächtige festgenommen. Es soll sich um zwei Tschetschenen und einen Russen handeln.


Moskau - Bei dem Anschlag auf den "Newski Express" waren am Montag 60 Menschen verletzt worden. Ob die Verdächtigen tatsächlich etwas mit dem Anschlag zu tun haben, sei noch offen, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Die drei Männer seien jedoch aufgrund einer "heißen Spur" festgenommen worden.

Nach letzten offiziellen Angaben konzentrierten sich die Ermittlungen vorrangig auf Kreise extremistischer Nationalisten. Allerdings schlossen die Fahnder eine Beteiligung tschetschenischer Terroristen nicht aus. Die Explosion war durch eine selbstgebaute und ferngezündete Bombe bei Nowgorod Weliki ausgelöst worden, rund 500 Kilometer nördlich von Moskau.

Tschetschenische Untergrundkämpfer und ihnen nahestehende Extremisten aus der Kaukasus-Region hatten in der Vergangenheit häufig Anschläge auf zivile Ziele in Russland verübt.

pad/dpa



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