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09. Oktober 2012, 18:36 Uhr

Russland

Rund 4000 Tonnen Munition detoniert

Mit gewaltigem Getöse sind auf einem Truppenübungsplatz nahe der russischen Stadt Orenburg rund 4000 Tonnen Bomben und Granaten explodiert. Ein Zug geriet in Brand, zahlreiche Häuser wurden beschädigt, umliegende Orte mussten evakuiert werden.

Moskau - Riesige Rauchwolken waren über der russischen Stadt Orenburg zu sehen, nachdem es auf einem nahegelegen Truppenübungsplatz zu einer Reihe von Explosionen gekommen war. Rund 4000 Tonnen Bomben und Granaten waren explodiert.

Es habe keine Verletzten gegeben, Militärangestellte vor Ort seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, teilte das örtliche Katastrophenschutzzentrum mit. Es sei jedoch ein enormer Sachschaden entstanden: Ein Zug war in Brand geraten, und zahlreiche Häuser wurden beschädigt.

Mehrere tausend Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Menschen aus vier Dörfern im Umkreis von zehn Kilometern um die Unglücksstelle mussten laut Katastrophenschutz in Sicherheit gebracht werden.

Nach Berichten örtlicher Medien wurden mehr als hundert Einsatzkräfte zu dem Brand beordert, zudem sollten zwei Löschflugzeuge die Flammen bekämpfen.

Zur Ursache der Explosionen sagte ein Armeesprecher der Agentur Interfax, die zur professionellen Vernichtung bestimmte Munition sei durch einen Fehler beim Verladen detoniert.

siu/dpa/dapd

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