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14. Juli 2018, 07:22 Uhr

Sicherheitslandung in Frankfurt

Ryanair-Maschine unterbricht Flug - 33 Passagiere im Krankenhaus

Auf dem Flug nach Kroatien entscheidet sich der Kapitän einer Ryanair-Maschine für eine Sicherheitslandung in Frankfurt-Hahn. Etliche Passagiere kommen verletzt ins Krankenhaus. Was ist passiert?

Nach der Sicherheitslandung eines Ferienfliegers auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn sind 33 Passagiere ins Krankenhaus gebracht worden. "Die Fluggäste klagten über Kopf- und Ohrenschmerzen und litten an Übelkeit", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am frühen Samstagmorgen. Vermutlich sei es an Bord der mit 189 Menschen besetzten Ryanair-Maschine zu einem Druckabfall gekommen.

Das Flugzeug war am Freitagabend auf dem Flug von Dublin zum kroatischen Küstenort Zadar, als der Kapitän um die Erlaubnis zur Landung in Hahn bat. Sanitäter und Notärzte kümmerten sich um die Fluggäste. Krankenwagen fuhren die Verletzten in die Klinik. Die unversehrten Passagiere verbrachten die Nacht am Flughafen. "Eine Ersatzmaschine fliegt die Leute vermutlich am Samstag an ihren Zielort", sagte der Polizeisprecher weiter.

Was genau an Bord passierte, stand zunächst nicht fest. "Das müssen jetzt die Fachleute klären, das kann aber eine Zeit dauern", betonte der Sprecher. Bei Ryanair und am Flughafen Frankfurt-Hahn war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Druckabfall in einem Flieger der China Air

Erst am Freitag war es in einer Maschine der China Air zu einem spektakulären Fall von Druckabfall in einem Flugzeug gekommen, nachdem der Jet in einem Notsinkflug Tausende Meter abgesackt war. Die Passagiere mussten Sauerstoffmasken anlegen.

Ursache: Der Co-Pilot hatte eine E-Zigarette geraucht - und der Dampf war in den Fluggastraum gezogen. Um den Dampf abziehen zu lassen, drückte er zwei falsche Knöpfe, so dass der Kabinendruck fiel und die Boeing 737 zwangsweise in den steilen Sinkflug ging.

Der Zwischenfall ereignete sich eine halbe Stunde nach dem Start zwischen Shantou und Xiamen über Südchina. Das Flugzeug flog später wieder auf normaler Flughöhe und setzte den insgesamt mehr als dreistündigen Flug fort. Experten kritisierten diese Entscheidung später: Die Sauerstoffreserven hätten für einen neuerlichen Druckabfall nicht mehr ausgereicht.

oka/dpa/Reuters

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