Sabine Christiansen Reich durch die Scheidung?

Sabine Christiansen will nach der Trennung von Theo Baltz wieder mit ihrem Ehemann reden. Allerdings angeblich nicht über die Liebe, sondern über das liebe Geld.


Sabine Christiansen: Finanzielle Vorteile durch eine Scheidung?
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Sabine Christiansen: Finanzielle Vorteile durch eine Scheidung?

Hamburg - Die Moderatorin verhandele derzeit mit Baltz, der die Christiansen-Sendung mit seiner Firma produziert und bei dem sie angestellt ist, berichtet die "Bild am Sonntag". Erstmals seit der Trennung vor vier Wochen spreche das Paar damit wieder miteinander. Das Blatt zitiert einen Freund: "Beide nehmen sich trotz der angespannten Situation sehr zusammen. Aber es geht ja auch um viel Geld." Baltz ist seit einigen Wochen mit der Moderatorin Ulla Kock am Brink liiert.

Baltz gehören die Firma Medienkontor (72 Mitarbeiter) und Beteiligungen (TV.NRW, TTC Dortmund, FFP) an weiteren Firmen. Nach Schätzungen des Branchendienstes "kressreport" setze er allein mit Medienkontor im vergangenen Jahr 80 Millionen Mark um.

Bei der 1994 geschlossenen Ehe soll es sich um eine Zugewinngemeinschaft handeln. "Bei einer Scheidung wird in diesem Fall ermittelt, was jeder Partner in die Ehe eingebracht und danach hinzugewonnen hat. Hat einer mehr als der andere hinzugewonnen, muss er davon die Hälfte abgeben. Einigen sich Eheleute nicht, müssen Sachverständige entscheiden", zitiert das Blatt den Scheidungsexperten Siegmund Benecken.

Weil alle Firmen Baltz gehören, müsse er einen Großteil seines Vermögens an Christiansen abgeben, folgert "BamS". Und dabei dürfte sich demnach um einen zweistelligen Millionenbetrag handeln. Baltz soll in der vergangenen Woche seine Anteile (10 Prozent) am gerade erst gestarteten Fernsehkanal TV.NRW zum Verkauf angeboten haben. Geschätzter Betrag: mehr als eine Million Mark.

Viel verdienen werde Christiansen in Zukunft vor allem durch ihre sonntägliche Talkshow. Bislang habe sie von Baltz' Firma Medienkontor als Angestellte 15.000 Mark pro Sendung kassiert. Demnächst werde es deutlich mehr sein. Nach Unterlagen, die der Zeitung vorliegen, verdient Medienkontor nach Abzug aller Kosten mehr als 60.000 Mark pro Sendung (bei 46 Sendungen jährlich etwa 3 Mio. Mark). Künftig soll Christiansen neben ihrem Honorar (jährlich 690.000 Mark) eine Gewinnbeteiligung erhalten.

Über die genaue Höhe streite das Ehepaar noch. Sie soll zwischen 30 und 50 Prozent liegen, würde Christiansen ein Jahresgehalt von etwa zwei Millionen Mark garantieren.



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