Sachsen-Anhalt Rund 2000 Ferkel bei Brand in Schweinezuchtanlage gestorben

Am Ostersonntag starben etwa 2000 Schweine beim Brand in einer Zuchtanlage. Unklar blieb, ob ein technischer Defekt das Feuer verursacht hatte - oder menschliches Versagen.

Rauch steigt aus der Schweinezuchtanlage in Klein Wanzleben auf
DPA

Rauch steigt aus der Schweinezuchtanlage in Klein Wanzleben auf


Beim Brand in einer Schweinezuchtanlage in Sachsen-Anhalt sind am Ostersonntag rund 2000 Ferkel gestorben. Ob die Tiere in der Anlage in Klein Wanzleben im Landkreis Börde verbrannten oder an den Gasen erstickten, sei unklar, wie die Polizei mitteilte.

Gut 100 Feuerwehrleute versuchten seit dem Sonntagvormittag über Stunden mit 28 Löschfahrzeugen den Brand zu löschen. Erst am Nachmittag hatten sie die Lage im Griff. Wegen des Brandes sei es nicht möglich gewesen, Schweine aus den Flammen zu retten.

Unklar sei auch, ob die Brandursache ein technischer Defekt oder menschliches Versagen war. Frühestens am Dienstag könnten Brandermittler wieder in die völlig ausgebrannten Ställe. Bis dahin sei es zu gefährlich, sagte ein Polizeisprecher.

Die Anlage sei mit neun Ställen für 45.000 bis 70.000 Tiere ausgelegt, habe ein Vertreter des örtlichen Veterinäramtes dem Polizeibeamten vor Ort mitgeteilt. Gehalten werden dort Mastschweine, Jungsauen, Sauen und Ferkel. Von den Betreibern gab es keine Angaben.

skr/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.