Sahara-Touristen Verschollen im Wüstensand

Erneut sind mehrere deutsche Urlauber in der algerischen Wüste spurlos verschwunden. Seit Wochen wird bereits nach einer Touristengruppe gesucht, die mit Motorrädern in der Sahara unterwegs war. Nun hat sich die Zahl der Vermissten auf 17 erhöht.


DER SPIEGEL

Berlin - Die Reisegruppe, vier Männer und zwei Frauen, verschwand nach Auskunft eines Sprechers des Auswärtigen Amtes in Südalgerien - zum Teil sollen die Gruppenmitglieder bereits Erfahrungen mit Saharareisen gehabt haben. Die Teilnehmer waren in drei Fahrzeugen unterwegs und hätten am vergangenen Freitag eine Fähre von der tunesischen Hauptstadt Tunis nach Genua nehmen sollen.

Zuletzt hatten sich die Reisenden am 17. März aus der algerischen Stadt Tamanrasset per Telefon gemeldet. Danach verlieren sich die Spuren. Die Deutsche Botschaft in Algier ist eingeschaltet.

Ob ein Zusammenhang zum Fall der bereits seit Ende Februar in der Sahara vermissten drei Reisegruppen aus insgesamt elf Touristen besteht, ist unklar.

Die Suche nach diesen seit nunmehr fünf Wochen Verschollenen, bestehend aus sechs Deutschen, vier Schweizern und einem Niederländer, war bis Montag ergebnislos verlaufen.



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