Junge Britin überlebt Krokodilangriff »Man denkt nur: ›Wie komme ich aus dieser Situation heraus?‹«

Sie habe einfach Glück gehabt: Eine 18-Jährige ist in Sambia von einem Krokodil aus einem Boot gezerrt worden – und wurde von ihren Freunden gerettet.
Krokodil (Symbolbild)

Krokodil (Symbolbild)

Foto: BEN MCRAE / iStockphoto / Getty Images

Glück im Unglück hatte eine 18-jährige Britin, die in Sambia von einem Krokodil angegriffen worden war: Sie überlebte die Attacke nicht nur, sondern auch ihr Fuß konnte gerettet werden. »Als der Zwischenfall passierte, hatte ich bereits akzeptiert, dass ich meinen Fuß verlieren würde«, sagte Amelie Osborn-Smith in einem Video, das das Medland Hospital aus dem Krankenhaus in der sambischen Hauptstadt Lusaka veröffentlichte.

Es sei okay, sie werde ihren Fuß verlieren, aber sei am Leben, habe sie ihren Freunden gesagt. In dem Krankenhaus in der mehrere Hundert Kilometer entfernten Hauptstadt wurde sie dann operiert. »Dann wurde mir gesagt, dass der Fuß wieder in Ordnung sein wird und dass ich wieder gehen werde, das war eine enorme Erleichterung«, sagte Osborn-Smith.

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Mehreren Medien, unter anderem Sky News , zufolge hatte das Krokodil in der vergangenen Woche nach der 18-Jährigen geschnappt, als sie ihren Fuß unweit der berühmten Victoria-Wasserfälle über die Bordkante eines Boots hängen ließ. Das Tier zerrte die Frau ins Wasser des Sambesi-Flusses. Daraufhin sprangen mehrere Menschen ebenfalls ins Wasser, ein Freund habe dem Krokodil wiederholt auf die Nase geschlagen, bis das Tier Osborn-Smith losgelassen habe.

Auf die Frage, was sie im Moment des Angriffs gedacht habe, erklärte die junge Frau, dass sie »nicht wirklich gedacht« habe. »Leute sagen, man sieht sein Leben vor den Augen ablaufen, aber das stimmt nicht, man denkt nur: ›Wie komme ich aus dieser Situation heraus?‹«, sagte die 18-Jährige. »Das Gehirn arbeitet auf Hochtouren, um zu überlegen, wie man überlebt, aber ich hatte einfach sehr, sehr viel Glück.«

Den Berichten zufolge machte Osborn-Smith Urlaub in dem südafrikanischen Land, wo ihre Großmutter ein Grundstück besitze. Sie soll in den kommenden Tagen nach Großbritannien zurückkehren.

bbr/dpa
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