Sambia Dutzende Tote bei Busunglück

Mindestens 59 Menschen starben, viele weitere wurden verletzt: In Sambia ist es zu einem schweren Busunglück gekommen. Unfallursache war offenbar ein missglücktes Überholmanöver.

Zerstörter Bus: Schwerer Unfall nahe Chibombo
DPA

Zerstörter Bus: Schwerer Unfall nahe Chibombo


Chibombo - Bei einem schweren Verkehrsunfall in Sambia sind mindestens 59 Menschen ums Leben gekommen. 22 Personen wurden Regierungsangaben zufolge ins Krankenhaus gebracht. Den Behörden zufolge stießen ein Bus und ein Lastkraftwagen in Chibombo, rund hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Lusaka, zusammen.

Offenbar kam es zu dem Unglück, als ein Auto den Bus überholte, mit dem entgegenkommenden Lieferwagen kollidierte und dieser wiederum in den Fahrtweg des Busses geschleudert wurde. Es gab aber auch Berichte, wonach der Lieferwagen zu schnell gefahren sein soll.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag. Noch Stunden nach dem Zusammenstoß waren laut Polizei Rettungskräfte damit beschäftigt, Opfer zu bergen. Die Unfallstelle liegt nahe Chibombo, etwa 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lusaka.

Zunächst war unklar, wie viele Menschen sich in dem Bus befanden. Örtlichen Medienberichten zufolge waren 70 Fahrgäste in dem Bus, die Behörden des Landes bestätigten diese Zahl aber nicht. Der Bus gehört der Post. Sie betreibt im ganzen Land ein Busnetz.

Es ist einer der schlimmsten Unfälle in der Geschichte Sambias. 2005 war ein Lastwagen mit Schülern auf einer Bergstraße abgestürzt; dabei waren 38 Personen ums Leben gekommen, 50 wurden verletzt.

ulz/AFP/dpa



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