Schifffahrt Kollision im Ärmelkanal

Glück im Unglück sagt man da wohl: Der Zusammenstoß zwischen einem Containerschiff und einem norwegischen Kreuzfahrtschiff vor der Südküste Englands ist relativ glimpflich verlaufen - obwohl ein Schiff in Flammen stand.

London - Nach Angaben der britischen Küstenwache wurden drei Passagiere des Luxusliners "Norwegian Dream" leicht verletzt. Sie wurden mit Hubschraubern an Land gebracht. Das Kreuzfahrtschiff setzte nach der Havarie seine Fahrt zum südenglischen Fährhafen Dover fort.

Die auf den Bahamas registrierte "Norwegian Dream" hatte 2400 Passagiere an Bord und befand sich auf der Rückreise von Oslo nach Dover. Das Schiff war gegen 2.00 Uhr vor der Südostküste Englands 55 Kilometer nordwestlich von Margate mit dem in Panama registrierten Frachtschiff "Ever Decent" zusammengestoßen. Das Containerschiff geriet in Brand.

Das Feuer auf dem Frachter wurde von der Küstenwache als "umfangreich" bezeichnet. Der Brand war über Stunden hinweg außer Kontrolle. Die Besatzung versuchte, es zu löschen, während sich drei Rettungsboote zur Evakuierung der 25-köpfigen Besatzung bereithielten. Das Schiff wurde von einem Schlepper an Land gezogen, hieß es. Über die Ladung und den Schaden am Containerschiff war zunächst nichts bekannt.

Hubschrauber der Küstenwache und ein Flugzeug der britischen Luftwaffe waren nach Angaben der BBC an der Unfallstelle im Einsatz. Die Feuerwehr von Kent halte sich zum Löscheinsatz bereit. Von den Häfen Margate, Ramsgate und Dover liefen Rettungsboote aus.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.