Schleswig-Holstein Viele Verletzte bei Bahnunglück nahe Rendsburg

Beim Zusammenstoß eines Lkw mit einem Zug sind bei Rendsburg 20 Menschen verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich. Auch in Bayern kam es zu einer Kollision von Zug und Auto.


Bei einem Bahnunfall nahe Rendsburg sind am Mittwochmorgen mindestens 20 Menschen verletzt worden. Das sagte ein Sprecher der Polizei in Kiel. Ein Zug war an einem Bahnübergang in der Gemeinde Alt Duvenstedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) mit einem Lastwagen zusammengestoßen.

Laut ersten Erkenntnissen der Polizei erlitt ein Mensch lebensgefährliche Verletzungen, neun wurden schwer und zehn leichter verletzt. Ein Großaufgebot von etwa 100 Helfern war vor Ort.

Warum der Lastwagen auf den Gleisen stand, war zunächst unklar. Der Lkw-Fahrer habe sich kurz vor dem Unfall mit einem Sprung aus seinem Fahrerhaus gerettet, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Zug sei teilweise entgleist.

Bei dem Unfall sei eine Oberleitung beschädigt worden, hieß es von der Bundespolizei. Insbesondere der Regionalverkehr zwischen Hamburg und Flensburg war von dem Vorfall betroffen. Die Züge aus Hamburg konnten nur noch bis Rendsburg fahren, wie eine Bahn-Sprecherin sagte. In die Gegenrichtung endeten die Züge in Owschlag. Auch auf der Ost-West-Verbindung zwischen Husum und Kiel kam es zu Beeinträchtigungen.

Kollision von Zug und Auto nahe Ingolstadt

Auch an einem Bahnübergang in Bayern ist ein Zug mit einem Auto kollidiert. Laut Polizei wurde der Wagen auf der Strecke zwischen Ingolstadt und Regensburg etwa 20 Meter mitgeschleift, die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Wie die Frau mit ihrem Auto am beschrankten Bahnübergang auf die Gleise gelangt war, war zunächst unklar. Der Zugführer stand unter Schock, sowohl er als auch die Fahrgäste blieben aber körperlich unversehrt. Die Bahnstrecke zwischen Ingolstadt und Regensburg wurde zunächst gesperrt.

ala/dpa



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