Schmuggelversuch Geschützte Echsen in der Unterhose

Ein deutscher Tourist ist in Neuseeland wegen Schmuggels von geschützten Eidechsen zu knapp 11.000 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte versucht, die Tiere in seiner Unterhose außer Landes zu bringen.


Wellington - Der Mann ist dem Zoll am vergangenen Sonntag am Flughafen von Auckland bei einer Routinekontrolle ins Netz gegangen. Er hatte versucht, zwei unter Naturschutz stehende und nur im Norden Neuseelands vorkommende Geckos zu schmuggeln.

Er habe das Männchen und das trächtige Weibchen in seiner Unterwäsche versteckt gehabt, hieß es. Der Verkauf der geschützten Reptilien hätte dem Deutschen auf dem Schwarzmarkt mehr als 10.000 Mark gebracht. Der Mann ist der Erste, der nach einem neuen neuseeländischen Gesetz verurteilt wurde, das eine Strafe von umgerechnet 1300 bis zu knapp 90.000 Mark für das Schmuggeln geschützter Tiere vorsieht.



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