Schottland Fehler im Getriebe ließ Hubschrauber abstürzen

Es war das katastrophale Ende eines Dienstflugs: 16 Menschen starben bei dem Absturz eines Helikopters vor der schottischen Küste. Jetzt steht fest: Das Unglück ist einer Untersuchung zufolge auf einen Defekt im Getriebe zurückzuführen.


London - Das "katastrophale Versagen" führte dazu, dass der Hauptrotor des Helikopters aus seiner Verankerung gerissen wurde, wie die Untersuchungsstelle für Luftfahrtunglücke (AAIB) des britischen Verkehrsministeriums mitteilte.

Gleichzeitig hätten sich auch ein Leitwerksträger und einer der beiden Motoren gelöst. Die Ursache für den Defekt war den Angaben zufolge unklar.

Das Ministerium forderte den Hersteller des Hubschraubers auf, alle Maschinen vom Typ Super Puma einer gesonderten Prüfung zu unterziehen.

Der Helikopter war am 1. April mit 14 Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Weg von einer britischen Ölplattform zum Festland gewesen, als er vor der schottischen Küste in die Nordsee stürzte.

Erst im Februar hatte die britische Küstenwache in einer dramatischen Rettungsaktion alle 18 Insassen eines in der Nordsee notgelandeten Hubschraubers gerettet.

jdl/AFP



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