Schumi II Heiratsantrag mit angezogener Handbremse

Frisch gebackener Ehemann und Vater: Ralf Schumacher genießt in vollen Zügen sein Privatleben. Nur mit dem Heiratsantrag hatte er kleine Schwierigkeiten.


Ralf Schumacher und Frau Cora: Irgendwann ist auch mal gut mit dem Baby-Geschrei
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Ralf Schumacher und Frau Cora: Irgendwann ist auch mal gut mit dem Baby-Geschrei

Hamburg - Cora und David - das sind die Namen, mit denen Ralf Schumacher zurzeit sein größtes Glück verbindet. Seit fünf Monaten ist der kleine Schumi zufriedener Familienvater.

Ganz so ungetrübt ist das Vatersein im Salzburger Land aber doch nicht, das musste auch Ralf schnell merken. Babyschreie lösten bei ihm inzwischen keine Glücksgefühle mehr aus, gesteht er in einem Interview mit dem "Stern". Unmittelbar nach der Geburt und in der ersten Woche sei das ja ganz nett. "Irgendwann reicht es aber."

Die Bindung zu seiner Frau und seinem Sohn sei sehr fest, erzählt Ralf. Jedes Mal falle es ihm schwer, von zu Hause wegzugehen. "Und an dem Tag, an dem es mir zu schwer fallen würde, würde ich eben zu Hause bleiben."

Dennoch: Im Moment steht für den erfolgreichen Formel-1-Fahrer, der seine Cora in diesem Jahr auch noch kirchlich heiraten will, der Sport weiter im Vordergrund. Zunächst einmal will er seine sportlichen Ziele erreichen. "Dann kann ich mir immer noch über meine privaten Ziele Gedanken machen."

Der 26-Jährige hält es für selbstverständlich, dass er sich auch in Zukunft den Gefahren im Renngeschäft aussetzt. Die seien schließlich Bestandteil seines Jobs. "Wichtig ist für mich, dass meine Familie auch ohne mich versorgt ist. Und ich glaube, das ist gegeben", so der mehrfache Millionär.

Dass er im normalen Leben nicht so draufgängerisch ist wie auf der Rennstrecke, zeigte sich bei seinem Heiratsantrag. Als Ralf rumdruckste und Cora vorsichtig fragte, wen sie denn bei einer Hochzeit einladen würde, antwortete sie: "So brauchst du mir gar nicht zu kommen. Entweder ordentlich oder gar nicht."



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