Schweiz Feuerwehr kämpft gegen Waldbrand in der Nähe des Lago Maggiore

Die Feuerwehr berichtet von einer »ereignisreichen Nacht«: Im Tessin lodert sei Sonntag ein Waldbrand. Dutzende Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Hubschrauber im Löscheinsatz am Monte Gambarogno (Foto vom 31. Januar)

Hubschrauber im Löscheinsatz am Monte Gambarogno (Foto vom 31. Januar)

Foto: Samuel Golay / dpa

Ein Waldbrand in der Nähe des Lago Maggiore ist nach zwei Tagen noch nicht unter Kontrolle. Die freiwillige Feuerwehr schrieb bei Facebook von einer »ereignisreichen Nacht« und veröffentlichte ein Foto, das ein Löschfahrzeug vor lodernden Flammen zeigt.

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Am Abend hatten die Feuerwehrleute angekündigt, die Löscharbeiten »bei Tagesanbruch« wieder aufzunehmen. Aufgrund widriger Bedingungen sei es nicht möglich, diese bei Nacht fortzusetzen.

45 Menschen seien aus vom Feuer bedrohten Häusern gerettet worden, teilte die Polizei am Montag mit. Das Feuer auf dem Monte Gambarogno breite sich aufgrund des starken Windes und der extremen Trockenheit im südschweizerischen Kanton Tessin an der Grenze zu Italien schnell aus.

Die Ursache des seit Sonntagmorgen wütenden Brandes ist noch unbekannt. Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Straßen gesperrt.

Waldbrände treten in der Schweiz typischerweise im Frühjahr auf und sind am häufigsten in den Bergregionen südlich der Alpen, im Tessin und in den nach Süden ausgerichteten Tälern Graubündens. In der Schweiz gibt es durchschnittlich rund hundert Waldbrände pro Jahr.

bbr/AFP
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