Schweiz Mindestens sechs Tote bei Tunnel-Unglück

Bei dem schweren Verkehrsunfall in einem Schweizer Autobahntunnel sind mindestens sechs Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Ein Bus war mit einem Auto kollidiert, beide Fahrzeuge fingen Feuer.


Chur - Immer noch behindert dichter Rauch die Rettungsarbeiten in der Tunnelröhre. Einer der Verletzten schwebt in Lebensgefahr.

Rettungskräfte vor dem Tunneleingang: Folgenschwere Kollision
DPA

Rettungskräfte vor dem Tunneleingang: Folgenschwere Kollision

Die Unfallursache blieb zunächst unklar. In dem Bus seien 23 Mitglieder eines Eishockeyteams aus Bellinzona zu einem Ligaspiel unterwegs gewesen, teilte ein Vertreter des Sportverbandes mit.

Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 13.15 Uhr. Die A 13 wurde komplett gesperrt. Der 740 Meter lange Viamala-Tunnel befindet sich unweit von Chur im Südosten der Schweiz.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu folgenschweren Unglücken in Tunneln, was Debatten über deren Sicherheit auslöste. So starben etwa bei der Katastrophe im französichen Montblanc-Tunnel 1999 insgesamt 39 Menschen.

jto/AFP



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