Schwere Unwetter 10.000 Argentinier werden obdachlos

Nach heftigen Regenfällen haben im Norden Argentiniens Tausende Menschen ihre Häuser verloren. In der Provinz Chaco stehen 600.000 Hektar bebautes Land unter Wasser.

Buenos Aires - Der Gouverneur der Provinz, Roy Nikisch, räumte ein, dass das Ausmaß der Katastrophe auch eine Folge der unkontrollierten Rodungen der vergangenen Jahrzehnte sei. Internationale Experten sehen die Unwetter als Folge der Erderwärmung. In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires warnten Klimaexperten auf der dort zurzeit stattfindenden Uno-Klimaschutzkonferenz, dass solche Unwetter immer heftiger und häufiger würden.

In der Katastrophenregion sind Rettungskräfte im Einsatz, um die Opfer in Notunterkünften mit Lebensmitteln, warmen Decken und Kleidung zu versorgen. Zudem müssen Behelfsbrücken über reißende Flüsse gebaut werden.