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15. April 2011, 22:02 Uhr

Schwerer Sturm über den USA

Tornado tötet mehrere Menschen

Heftige Winde haben in der Nacht zum Freitag mindestens neun Menschen im Süden der USA das Leben gekostet. Am schlimmsten war der Bundesstaat Arkansas betroffen - ein sechsjähriger Junge starb, als ein Baum auf das Haus der Familie stürzte.

Washington - Der schwere Sturm zog eine Schneise der Verwüstung durch Little Rock, die Hauptstadt des Bundesstaates Arkansas. Heftige Tornados im Mittleren Westen der USA haben neun Menschen in den Tod gerissen und teils schwere Zerstörungen angerichtet.

Allein in Arkansas kamen in der Nacht zum Freitag sieben Menschen ums Leben, als vom Sturm entwurzelte Bäume auf Häuser und Wohnmobile stürzten. Unter den Opfern seien drei Kinder, teilten Behördenvertreter mit. In der Kleinstadt Bald Knob kam ein sechsjähriger Junge ums Leben, als ein Baum auf das Haus der Familie stürzte.

Es habe über zwei Stunden gedauert, den Baum mit schwerem Gerät anzuheben und den Jungen zu erreichen, sagte Polizeichef Tim Sanford. Der Rest der Familie sei mit leichten Verletzungen gerettet worden.

Zwei Menschen kamen den Angaben zufolge im angrenzenden Staat Oklahoma ums Leben. Dort hätten sich zwei Windhosen in der Stadt Tushka zu einem Tornado vereint und ein Schulgebäude auseinandergerissen. Bei dem schweren Sturm seien mindestens 25 Menschen verletzt worden, sagte der Bezirksdirektor für Katastrophenschutz, Gilbert Wilson.

Auch aus Mississippi und Alabama wurden Tornados gemeldet. Neben Dutzenden Häusern wurde dort auch eine Raffinerie beschädigt.

lgr/dpa/dapd

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