Die schwule Szene ist zu oberflächlich. Das muss aufhören!

Von Alex Baur und Inken Dworak
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Dieser Beitrag wurde am 24.01.2019 auf bento.de veröffentlicht.

Ich dachte immer, die schwule Szene wäre ein bunter, toller Ort, an dem jeder so sein kann, wie er möchte. Egal ob feminin oder maskulin, dick oder dünn, extravagant oder unscheinbar: Die Szene war in meiner Vorstellung für alle da. 

Doch nicht nur meine persönliche Erfahrung, sondern auch Studien haben gezeigt, dass diese bunte Szene ziemlich einsam, grau und verzweifelt ist: Ein Magazin fand in einer Umfrage heraus, dass sich 84 Prozent der queeren Männer dem Druck ausgesetzt fühlen, einen guten Körper zu haben (Attitude Magazine ). In einer weiteren Studie sagte ein Drittel aller befragten schwulen Männer, dass sie wegen ihres Körpergewichts von anderen queeren Männern diskriminiert wurden (Psychology of Sexual Orientation and Gender Diversity ).

Die schwule Szene hat unerreichbare Schönheitsideale, die einen enormen Druck auf queere Männer ausüben – und diese Oberflächlichkeit führt dazu, dass sich schwule Männer offen gegenseitig diskriminieren.

Ich finde: Das muss sich ändern!

Im Video erfährst du, warum die schwule Szene so oberflächlich ist – und welche Erfahrungen ich gemacht habe. 

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