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Singapore Airlines Flugzeug geht nach Notlandung in Flammen auf

Zwei Stunden nach dem Start musste eine Boeing der Singapore Airlines notlanden. Dann gingen Triebwerk und Tragfläche in Flammen auf - die Passagiere kamen mit einem Schrecken davon.

Flammen schlugen aus dem Triebwerk und setzten die Tragfläche in Brand - doch die rund 240 Insassen einer Passagiermaschine der Singapore Airlines sind nach Angaben der Fluggesellschaft mit einem Schrecken davon gekommen.

Nach einer Notlandung auf dem Flughafen von Singapur sei das rechte Triebwerk der Boeing 777-300 in Brand geraten, berichtete die Zeitung "The Straits Times" am Montag. Wie die Fluggesellschaft auf Twitter mitteilte, konnte die Feuerwehr des Changi-Flughafens den Brand löschen. Keiner der 222 Passagiere und 19 Besatzungsmitglieder sei verletzt worden.

Der Singapore-Airlines-Flug SQ368 war um kurz nach zwei Uhr morgens vom Changi-Flughafen in Richtung Mailand abgehoben. Nach knapp zwei Stunden habe sich der Pilot wegen einer Triebwerkswarnung zur Umkehr entschlossen, berichtete Channel News Asia.

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Laut dem "Guardian" hätten die Passagiere nach der Landung zunächst applaudiert. Dann sei jedoch das Feuer ausgebrochen. Der Kapitän habe mitgeteilt, dass es ein Leck gebe, berichtete eine Passagierin. Der Brand sei ziemlich groß gewesen.

"Es waren nervenzerreißende fünf Minuten", schrieb die Passagierin Lee Bee Yee auf Facebook. "Wir warteten darauf, dass die Feuerwehr den Brand löschte. Sie sprühten Schaum und Wasser in das Feuer, bis es schließlich ausging. Wir waren dem Tod so nahe."

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In einem Statement erklärte die Fluggesellschaft, die Passagiere würden nun mit einem anderen Flugzeug nach Mailand fliegen. Man arbeite eng mit den Behörden bei ihren Ermittlungen zusammen.

cnn/dpa/AP/Reuters
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