Unglück in der Slowakei Bergwanderer in der Hohen Tatra von Blitz erschlagen

In einem slowakischen Gebirge sind zwei Bergwanderer von einem Unwetter überrascht worden. Ein Blitz traf einen der Männer aus Polen tödlich. Sein Begleiter erlitt Verletzungen.
Gewitter (Symbolbild)

Gewitter (Symbolbild)

Foto: Martin Schutt/ dpa

Ein Blitzschlag hat in der slowakischen Hohen Tatra einen Bergwanderer getötet und einen weiteren verletzt. Wie der Bergrettungsdienst HZS mitteilte , wurden die zwei aus Polen stammenden Männer am Montag auf einem beliebten Wanderweg unterhalb des Berges Krivan von einem Unwetter überrascht. Ein 33-Jähriger wurde demnach vom Blitz direkt getroffen und starb sofort, wie eine per Hubschrauber an den Unglücksort gebrachte Notärztin feststellte.

Sein gleichaltriger Begleiter sei von der Druckwelle des Blitzes zur Seite geschleudert worden und habe Verletzungen im Gesicht und an der Wirbelsäule erlitten. Er konnte den Angaben zufolge zwar mit den Bergrettern und der Ärztin sprechen, erinnerte sich aber nicht an das Geschehene. Auch habe er seine Beine nicht spüren und bewegen können, hieß es. Der Hubschrauber flog ihn in ein Krankenhaus der Stadt Poprad. Sein Zustand sei stabil gewesen, teilten die Bergretter mit.

Der Bergrettungsdienst nahm das Unglück zum Anlass für eine Warnung an alle Bergwanderer, im Sommer stets mit raschen Wetterveränderungen im Hochgebirge zu rechnen. Bei Gewittergefahr solle man solche Wege meiden, von denen keine rasche Rückkehr in eine sichere Umgebung möglich sei. Der Berg Krivan gilt als eines der Nationalsymbole der Slowakei und ist auf den slowakischen Eurocent-Münzen abgebildet.

wit/dpa
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