Sohn der Entführten "Sie stehen das durch"


Göttingen/Kuala Lumpur - Der älteste Sohn der in Malaysia entführten Familie Wallert aus Göttingen hofft auf ein baldiges Ende der Geiselnahme. Er sei optimistisch, dass seine Eltern und sein jüngerer Bruder die Nerven behalten werden, sagte der 30-Jährige. Die Familie sei "bis jetzt immer hart im Nehmen" gewesen.

Er sei am Sonntag fast zeitgleich von Auswärtigen Amt und Freunden über die Entführung informiert worden. Er habe sich sofort "aus der Arbeit ausgeklinkt" und warte jetzt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin auf Neuigkeiten aus Malaysia.

Sein 57 Jahre alter Vater Werner Wallert ist Erdkunde-Lehrer an einem Göttinger Gymnasium und erfahrener Sporttaucher. Er hat bereits mehrere Geografiebücher und Bilder von seinen Tauchtouren veröffentlicht. Die 56-jährige Mutter ist ebenfalls Lehrerin und leitet nebenbei eine Flötenschule. Der 26-jährige Sohn begleitet regelmäßig seine Eltern beim Tauchen.



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