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07. Juli 2000, 16:21 Uhr

Spanien

20 Verletzte beim Stierrennen in Pamplona

Für Hunderttausende gilt das berühmte Stierrennen von Pamplona als Volks-, Lauf- und Sauffest. Für die Tiere bedeutet es den sicheren Tod. In der Stierkampfarena werden sie am Nachmittag getötet.


























AP
Volksfest: Jedes Jahr drängen sich rund eine Million Touristen im spanischen Pamplona. Die Stierrennen finden eine Woche lang täglich statt.

Jugendliche aus aller Welt und Einheimische schwören vor dem Rennen mit den Stieren auf Alkohol als Vorbereitung. Seit 1924 wurden in Pamplona bereits 13 Menschen getötet.
REUTERS

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Per Kopfsprung in die wartende Menge. Die zahlreichen Anfänger unter den rund 2000 Läufern stellen eine besondere Gefahr dar, sagen Einheimische. "Manche laufen mit Rucksack oder Videokamera."

820 Meter mit 680 Kilogramm schweren Bullen durch enge Gassen in knapp drei Minuten. Die wichtigste Regel: Bloß nicht die Aufmerksamkeit der Stiere auf sich ziehen.
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Nur wenige Sekunden können die Läufer mit den Stieren mithalten - stolpern sie, werfen die Mitstreiter eine zusammengerollte Zeitung auf den Boden - und hoffen, dass dies die Tiere ablenkt.

Auf dem Kopfsteinpflaster finden die Hufen der Tiere keinen Halt. Stürzt ein Stier, wird er meist aggressiv und greift an. Am Freitag wurden 20 Menschen verletzt.
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