Spanien »El Niño«-Lotterie schüttet 700 Millionen Euro aus

Zwei Millionen Euro im Hauptpreis, 700 Millionen Euro insgesamt: In Spanien sind die Nummern der Jesuskind-Lotterie gezogen worden. Einige Gewinner sind bereits bekannt.
Gewinner der »El Niño«-Lotterie in San Sebastián

Gewinner der »El Niño«-Lotterie in San Sebastián

Foto: Unanue / Lagencia / IMAGO

Rund zwei Wochen nach der Ziehung der Weihnachtslotterie »El Gordo« haben in Spanien erneut Millionen Menschen beim Glücksspiel »El Niño« auf Preisgelder gehofft. Die Jesuskind-Lotterie wird traditionell am Feiertag der Heiligen Drei Könige bekanntgegeben. Die Liveübertragung startete am Mittag in Madrid, in Cafés, Kneipen und Restaurants verfolgten etliche Menschen die Ziehung vor TV-Schirmen.

Viele von ihnen hoffen auf den Hauptgewinn von zwei Millionen Euro. Dieser fiel in diesem Jahr auf die Zahl 41655. Der erste Preis wird im Prinzip insgesamt fünfzigmal ausgezahlt, denn jede einzelne der insgesamt 100.000 Loszahlen wird wegen der großen Nachfrage auch fünfzigmal aufgelegt und verkauft.

Staat verdient bei Lotterien kräftig mit

Ein ganzes Los ist zudem jeweils in Zehntel-Lose unterteilt. Da ein ganzes Los immerhin 200 Euro kostet, wird es in der Regel nur von Tippgemeinschaften gekauft. Die meisten begnügen sich mit einem oder zwei Zehntel-Lose.

Die Jesuskind-Lotterie wird bereits seit 1941 ausgespielt. Noch größer ist in Spanien nur die Weihnachtslotterie »El Gordo« (Der Dicke). Dabei waren am 22. Dezember in ganz Spanien bereits Gewinne von insgesamt gut 2,4 Milliarden Euro ausgeschüttet worden.

Die Traditionslotterie gibt es bereits seit mehr als 200 Jahren und gilt als größte und älteste der Welt. Auch für den spanischen Staat bedeutet die Lotterie einen Geldsegen. Der Fiskus verdient nicht nur am Verkaufsumsatz der Lose – sondern auch an den Gewinnen Millionen Euro mit.

fek/dpa
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