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12. September 2019, 18:39 Uhr

Spanien

Mindestens zwei Tote bei Unwettern an der Mittelmeerküste

Regenmassen und über die Ufer getretene Flüsse: Die spanische Mittelmeerküste ist von heftigen Unwettern getroffen worden. Zwei Menschen starben, als sie in ihrem Auto von den Fluten mitgerissen wurden.

Das schwere Unwetter über dem westlichen Mittelmeer hat nach den Balearen nun die spanische Festlandküste getroffen. In der Provinz Albacete kamen zwei Menschen ums Leben, wie spanische Medien berichteten. Sie seien in der Gemeinde Caudete in ihrem Auto von den Fluten mitgerissen worden.

In der Gemeinde Ontinyent in der Provinz Valencia trat ein Fluss über die Ufer, 40 Einwohner wurden aus den Fluten gerettet und 150 weitere vorsorglich in Sicherheit gebracht. Die Wand einer Schule stürzte ein, Verletzte gab es dabei nicht. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1917 sei in Ontinyent so viel Regen gefallen, hieß es. An einem Strand in Dénia (Alicante) soll es einen kleinen Tornado gegeben haben, wie die Zeitung "El País" meldete.

Das Unwetter zog weiter südwestwärts Richtung Murcia und Almeria. In Valencia wurde der Alarm am Mittag auf Gelb zurückgestuft, in den anderen drei Provinzen galt weiter Stufe Rot. In einigen Bereichen fielen den Berichten zufolge bis zu 200 Liter Regen in zwölf Stunden, das entspricht etwa einem Drittel des Jahresniederschlags in Berlin.

Das mit der Abkürzung DANA (Isoliertes Tiefdruckgebiet in großen Höhen) bezeichnete Unwetter hatte zuvor über den Balearen gewütet, Sachschäden hinterlassen und in Teilen der Insel Mallorca den Schulbeginn nach den Sommerferien verzögert.

bbr/dpa

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