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Blitzschlag auf dem Rückflug: Pilot muss spanische Elf beruhigen

Foto: David Ramos/ Getty Images

Rückflug nach WM-Aus Spaniens Nationalelf vom Blitz getroffen

Ein symbolträchtiges Naturereignis hat die spanische Nationalelf nach ihrem WM-Aus ereilt: Auf dem vorzeitigen Rückflug nach Madrid wurde ihre Iberia-Maschine vom Blitz getroffen. Gefährlich wurde es für die Insassen aber nicht.

Madrid - Ein Blitzeinschlag kurz vor der Landung in Madrid hat die spanische Nationalmannschaft auf der vorzeitigen Heimreise von der Fußball-WM in Angst und Schrecken versetzt. Der Kapitän der Maschine konnte die Passagiere jedoch schnell beruhigen. Nach Schilderungen eines mitreisenden Journalisten des Fachblattes "As" gab es an Bord einen großen Krach. Der Blitz hatte in den rechten Flügel eingeschlagen.

Eine Sprecherin der Fluggesellschaft Iberia sagte, der Blitzschlag habe weder für die Maschine noch für deren Insassen negative Folgen gehabt. Tatsächlich werden Flugzeuge regelmäßig von Blitzen getroffen. Für die Insassen bedeuten solche Vorfälle keine Gefahr - lediglich die Bordelektronik kann dadurch beeinträchtigt werden.

So wurde 2013 ein Flugzeug getroffen, in dem Italiens Nationalmannschaft saß. Legendär ist auch die Geschichte des damals frisch gewählten französischen Präsidenten François Hollande: Seine Maschine musste 2012 auf dem Weg nach Berlin kehrt machen, nachdem der Blitz eingeschlagen war.

Das Flugzeug der spanischen Nationalmannschaft dagegen konnte planmäßig gegen Mittag am Flughafen Adolfo Suárez in Madrid landen. Etwa 250 Fans warteten dort auf die Spieler - allerdings vergeblich: Spaniens Nationalmannschaft verließ das Gebäude durch einen Hinterausgang.

Der entthronte Titelverteidiger war am Montagabend direkt nach dem abschließenden 3:0-Sieg gegen Australien als erstes Team aus Brasilien heimgeflogen. Wegen der beiden Schlappen gegen die Niederlande (1:5) und Chile (0:2) stand Spaniens Scheitern in der WM-Gruppenphase schon früh fest.

rls/dpa/AFP
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