St. Pauli Amüsiermeile nach Bombenfund evakuiert

Weil eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärft werden soll, hat die Polizei weite Teile des Amüsierviertels St. Pauli gesperrt. In der Innenstadt von Hamburg kam es daraufhin zu einem Verkehrschaos.


Keine Peepshow am Vormittag: Die Polizei evakuierte rund 5400 Menschen aus St. Pauli
AP

Keine Peepshow am Vormittag: Die Polizei evakuierte rund 5400 Menschen aus St. Pauli

Hamburg - Nach dem Fund einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe der Herbertstraße hatte die Innenbehörde für die Entschärfung eine großflächige Evakuierung angeordnet. Im Umkreis von 200 Metern mussten rund 5400 Menschen ihre Häuser verlassen. Die Bavaria-Brauerei stellte die Arbeit ein. Die eigentliche Entschärfung des Sprengkörpers soll am Nachmittag beginnen.

Insgesamt sind mehr als 400 Polizisten und etwa 40 Feuerwehrleute im Einsatz. In einem Umkreis von 500 Metern um den Fundort der Bombe in St. Pauli ruht für mehrere Stunden jeder Verkehr. Die Reeperbahn wurde gesperrt, auch S- und U-Bahnzüge sowie die Hafenfähren machen Zwangspausen. Die Polizei erwartet ein Verkehrschaos in der gesamten Innenstadt.

Die Bombe war am Dienstagmorgen bei Bauarbeiten in St. Pauli entdeckt worden. Die Baugrube wurde in der Nacht von der Polizei bewacht.



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