Steinschlag auf Autobahn DFB-Chef sah dem Tod ins Auge

Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, ist nur knapp dem Tod entkommen. Auf dem Autobahnring Frankfurt knallte ihm ein dicker Stein auf wie Windschutzscheibe. Jetzt ermittelt die Polizei.


Frankfurt am Main - Ein Polizeisprecher bestätigte heute einen Bericht der "Bild"-Zeitung, nach dem der Mercedes des DFB-Chefs am Donnerstag bei etwa 180 Stundenkilometern von einem Stein in die Windschutzscheibe getroffen wurde. Zwanziger war auf der Heimfahrt vom Länderspiel Deutschland-USA in Dortmund

DFB-Boss Zwanziger: Steinschlag bei 180 Stundenkilometern
REUTERS

DFB-Boss Zwanziger: Steinschlag bei 180 Stundenkilometern

Laut "Bild" blieb der zehn mal sieben Zentimeter große Betonbrocken auf der Fahrerseite in der Scheibe stecken. Zwanziger saß auf dem Beifahrersitz. Weil zudem der Chauffeur die Spur halten und kontrolliert abbremsen konnte, verlief der Unfall glimpflich. "Es waren Momente der Todesangst", sagte Zwanziger. Beide Insassen kamen mit dem Schrecken davon.

Nach den ersten Erkenntnissen war der Stein von einer Brücke gefallen, auf der zurzeit Bauarbeiten stattfinden. Nach Angaben der Polizei wird derzeit ermittelt, ob sich Arbeiter des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig gemacht haben.

kaz/AP



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