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Baden-Württemberg

Giftige Flüssigkeit tritt in einem Betrieb aus - 13 Verletzte

In einer Firma in Baden-Württemberg ist eine giftige Flüssigkeit ausgetreten. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Dienstag, 16.10.2018   13:13 Uhr

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Eine giftige Flüssigkeit hat in einer Firma in Baden-Württemberg nach ersten Erkenntnissen 13 Menschen verletzt. Lebensgefahr bestehe nicht, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings mussten vier Schwerverletzte stationär behandelt werden. Ursache war wahrscheinlich ein technischer Defekt.

Die Betroffenen hatten Atemwegs-, Augen- und Hautreizungen erlitten; einer klagte über starke Übelkeit. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben, hieß es übereinstimmend.

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Bei der Flüssigkeit handelt es sich laut Polizei um Perchloretehen. Es werde als Reinigungsmittel, Lösungsmittel und zur Fettreinigung verwendet. Dass das Mittel austreten konnte, sei wahrscheinlich auf einen technischen Defekt in der Anlage der Firma zurückzuführen, mit der die Metallteile gereinigt worden seien. Rund 200 Liter liefen demnach aus, konnten jedoch aufgefangen werden. "Es wurden lediglich Dämpfe freigesetzt", hieß es in einer Mitteilung der Behörde.

Außerhalb des Gebäudes in Sternenfels in der Nähe von Karlsruhe bestehe keine Gefahr, sagte eine Polizeisprecherin. Bei der Firma handelt es sich laut "Pforzheimer Zeitung" um ein Industrieunternehmen, das sich auf die Verarbeitung von Aluminium spezialisiert hat. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

jpz/bbr/dpa

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