Stinkende Strategie Stadt vertreibt Jugendliche mit Schweinemist

Gar nicht mal so dumm: Eine englische Stadt will junge Störenfriede mit Gestank vertreiben. Deshalb wurde am Treffpunkt der Kids in einem Waldgebiet ordentlich Schweinedung abgeladen. Diesen Geruch ziehen die Anwohner offenbar vor.


Middlesbrough - Law and Order einmal anders: Die englische Stadt Middlesbrough hat zu einem ungewöhnlichen Mittel gegriffen, um Jugendliche von einem unerwünschten Treffpunkt zu vertreiben. Die Kommune verteilte Schweinedung in einem Waldstück, in dem sich Jugendliche regelmäßig zum Drogen- und Alkoholkonsum trafen.

Anwohner hatten sich über die Jugendlichen beschwert. Daraufhin beschlossen die Behörden, den Wald auszudünnen, so dass er besser einzusehen ist. Zudem verteilten sie eine dicke Schicht Schweinedung auf dem Boden.

Einem Behördensprecher zufolge wollten die Anwohner lieber den Dunggeruch als den Geruch von Wasserpfeifen in Kauf nehmen. Die Maßnahme habe sich als äußerst effektiv erwiesen, hieß es. Es stinke nicht mehr, wird ein Mitglied des Stadtrates in der "Daily Mail" zitiert, der Mist sei immer noch da, die Jugendlichen aber nicht: "Es hat also als Abschreckung funktioniert."

hut/AFP

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