Streik-Gerüchte Prinz Edward und Sophie arbeiten nicht mehr

In den Schmollwinkel zurückgezogen haben sich offensichtlich Prinz Edward und seine Gemahlin Sophie. Weil die Queen ihre Familienmitglieder von Nebentätigkeiten abhalten will, wollen die beiden angeblich nicht mehr repräsentieren.


Prinz Edward und Frau Sophie: Bis Jahresende keine Termine mehr?
DPA

Prinz Edward und Frau Sophie: Bis Jahresende keine Termine mehr?

London - Der jüngste Sohn der britischen Königin Elizabeth, Prinz Edward, und dessen Frau Sophie befinden sich angeblich im Streik. Nach einem Bericht der Sonntagszeitung "The Observer" finden sich im Terminkalender des Königshauses keinerlei Einträge mehr - bis zum Jahresende. Die offizielle Untätigkeit sei ein Protest dagegen, dass das Königshaus die Erwerbstätigkeit der "minderen Royals" stärker als bisher kontrollieren wolle.

"Ein Außenstehender könnte zu dem Schluss kommen, der Graf und die Gräfin von Wessex seien im Streik. Wir können dazu nichts sagen", zitiert das Blatt einen Sprecher des Buckingham-Palasts. Das Paar erhält jedes Jahr 141.000 Pfund (rund 437.000 Mark) Steuergelder aus den Zuwendungen an die Königin.

Edward und dessen Frau waren ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten, als Sophie Wessex, Inhaberin einer Public-Relations-Firma, im Gespräch mit einem als Kunden posierenden Journalisten über britische Politiker herzog. Eine Untersuchungskommission, eingesetzt von der Königin, empfahl den Mitgliedern des Königshauses größere Zurückhaltung bei Privatgeschäften.

Fleißigstes Mitglied des Königshauses ist wie immer Prinzessin Anne: Die Tochter der Königin ist bis Jahresende bei 166 Terminen in offizieller Mission unterwegs.



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