Stress im Königshaus Queen bricht in Tränen aus

Die Queen hat ihren Untertanen einen ungewöhnlichen Einblick in ihr Seelenleben gewährt: Sie weinte in der Öffentlichkeit - möglicherweise nagt an der Monarchin die Kritik, mit der sie nach dem Prozess gegen Dianas Butler überschüttet wurde.

London - Waren es die Enthüllungen, die nach dem Butler-Prozess über die königliche Familie hereinbrachen? Oder vermisste die Königin ihre Ende März verstorbene Mutter, fragten sich die britischen Blätter, die am Freitag Bilder der weinenden Monarchin veröffentlichten. Deutlich sichtbar waren Elizabeth II. bei einem Gedenkgottesdienst für Kriegsopfer am Donnerstag dicke Tränen über die Backen gekullert. Bis zu ihrem Tod im Alter von 101 Jahren hatte stets Queen Mum das Königshaus bei dem Gottesdienst in der Westminster-Abtei vertreten.

Die Rolle der Monarchin bei der überraschenden Einstellung des Diebstahlsprozesses gegen Dianas Butler Paul Burrell war in den Medien und in der britischen Öffentlichkeit scharf kritisiert worden. Obwohl die Prozessvorbereitungen gegen den Mann, den Diana ihren "Fels" genannt hatte, seit geraumer Zeit gelaufen waren, hatte sich die Queen erst in letzter Minute zu dem Fall geäußert - und Burrell entlastet, der mit einem Fuß bereits im Gefängnis gestanden hatte. Daraufhin war spekuliert worden, die Königin habe verhindern wollen, dass der Butler pikante Details aus dem Könighaus preisgibt.

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