Stromschlag Maulwurfjagd endet für 63-Jährigen tödlich

Bei der Jagd auf Maulwürfe ist in Mecklenburg-Vorpommern ein Mann durch einen Stromschlag ums Leben gekommen. Der 63-Jährige hatte auf seinem Feriengrundstück an der Ostsee Starkstrom durch die Erde fließen lassen.


Zingst - "So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte ein Polizeisprecher. Der tödlich verunglückte Berliner hatte sich einiges einfallen lassen, um die Maulwürfe in seinem Garten zur Strecke zu bringen: Er hatte Metallstäbe in den Rasen getrieben, daran 380-Volt-Kabel angeschlossen und den Starkstrom durch die Erde fließen lassen, wie die Polizei mitteilte.

Um auf das Grundstück in Zingst zu gelangen, hätten Ermittler erst alle Sicherungen in der Garage ausschalten müssen. Die Leiche des Mannes sei am Mittwoch gefunden worden. Wie lange sie dort schon gelegen habe, lasse sich noch nicht sagen.

jto/AP



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