Folgen von »Arwen« Zwei Menschen sterben bei Sturm in Großbritannien

Mit 160 Kilometern pro Stunde fegte der Sturm »Arwen« über Großbritannien. Umfallende Bäume töteten zwei Menschen, Wind und Schnee sorgten für Verkehrschaos.
»Arwen« vor der Küste Großbritanniens in Sunderland

»Arwen« vor der Küste Großbritanniens in Sunderland

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Owen Humphreys / ZUMA Press / IMAGO

Sturm und Schneefall haben in Großbritannien in der Nacht zum Samstag zu Verkehrschaos und zu Stromausfällen in vielen Haushalten geführt. Auf einer Autobahn im Nordwesten von England steckten rund 120 Lastwagen mehrere Stunden lang im Schnee fest, wie die North West Motorway Police auf Twitter mitteilte.

Im Norden Englands war in mehreren Zehntausend Haushalten die Stromversorgung unterbrochen. Der Versorger Northern Powergrid sprach von 55.000 betroffenen Kunden, vor allem in den nördlichen Regionen Northumberland und County Durham. In Schottland waren mehrere Zugverbindungen unterbrochen. Das Unternehmen ScotRail rief seine Kunden auf, Reisen möglichst zu vermeiden.

Sturmeinsatz: Feuerwehrleute in Birkenhead in Nordwestengland

Sturmeinsatz: Feuerwehrleute in Birkenhead in Nordwestengland

Foto: Paul Ellis / AFP

Rettungsdienste berichteten von einer großen Zahl an Einsätzen, etwa wegen umgefallener Bäume oder beschädigter Dächer. In Nordirland kam ein Mann ums Leben, dessen Auto von einem umfallenden Baum getroffen wurde; laut einem BBC-Bericht starb ein weiterer Mann in Schottland, ebenfalls durch einen umgekippten Baum .

Dem Wetterdienst Met Office zufolge erreichte der Sturm namens »Arwen« zeitweise fast hundert Meilen pro Stunde (fast 160 Kilometer pro Stunde). Die höchste Warnstufe wurde mittlerweile aufgehoben, am Samstag bestanden aber weiterhin Wetterwarnungen.

cbu/dpa